Seit Beginn Bioland

Ökologische Landwirtschaft seit 1987

Auf dem Wintringer Hof wird seit fast 40 Jahren ökologisch-organische Landwirtschaft nach Bioland-Richtlinien betrieben. Damit zeigt die Lebenshilfe Obere Saar, dass man sowohl wirtschaftlich als auch mit Achtung vor der Umwelt arbeiten kann. Und es macht die Landwirtschaft mit Menschen mit Behinderung ein gutes Stück interessanter. Das Konzept passt optimal: Zum einen finden die Mitarbeiter hier eine sinnvolle, auslastende Arbeit, zum anderen können sie lernen, wie ein respektvoller Umgang mit der Natur funktioniert – ein Gewinn für alle. Dabei sind die Vorgaben, die ein Bioland-Betrieb einhalten muss, alles andere als einfach zu erfüllen.

seit

1987

zertifizierte Bioland-Landwirtschaft

Arbeitsplatz für

160

Menschen mit und ohne Behinderung

180

Hektar Landnutzung

Foto: Erich Joeckel

Ackerbau

Für langfristig blühende Landschaften

Der Ackerbau auf dem Wintringer Hof basiert auf ökologischen Prinzipien. Auf synthetische Pestizide und chemische Düngemittel wird hier bewusst verzichtet. Stattdessen setzen wir auf alternative Methoden wie Gründüngung, Kompostierung und organische Dünger, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu fördern. Vielfältige Fruchtfolgen und Mischkulturen steigern die Biodiversität. So streben wir eine nachhaltige und ressourcenschonende Ackerbewirtschaftung an.

65

Hektar Grünland

100

Hektar Ackerland

10

Hektar Obstbau

2

Hektar Gemüsebau

Gemüsebau

Vom Samenkorn bis ins Regal

Ob im Freiland, unter Folie oder unter Glas in unserer Gärtnerei: Im Bioland-Gemüsebau spielen vielfältige Fruchtfolgen, Mischkulturen und der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide eine zentrale Rolle. Stattdessen setzen wir auf den Einsatz von Nützlingen, die unsere Pflanzen unterstützen. Ebenso achten wir auf Sortenvielfalt, lokale Anpassung und vor allem auf die sinnstiftende Arbeit für Menschen mit und ohne Behinderungen. Unsere Gemüsepflanzen werden vom Samenkorn bis zur erntereifen Pflanze von Hand gepflegt und umsorgt. Kurze Transportwege und regionale Vermarktung sind ebenso wichtige Aspekte, die der Umwelt zugute kommen.

Im Winter nutzen wir unsere Gärtnerei als Zuflucht für Besitzer von Kübelpflanzen: Bei uns können Sie Ihre Kübelpflanzen während der kalten Jahreszeit in erfahrene Hände geben und erhalten diese im Frühjahr wohlbehalten zurück.

3200

m2 Gemüsebau unter Glas und Folie

2

Hektar Freiland

50

Gemüsesorten
und Kräuter

Foto: Erich Joeckel

Obstbau und Kelterei

Regionaler Anbau geht auch nachhaltig

Knackige Äpfel und saftige Trauben wachsen in der malerischen Landschaft des Biosphärenreservates Bliesgau besonders gut. Darum haben wir als Wintringer Hof uns dem Anbau von verschiedenen Apfelsorten verschrieben. Dazu kommen Birnen, Mispeln, Quitten und Pflaumen. Die Förderung der Biodiversität durch angepasste Fruchtfolgen und der Einsatz von Nützlingen stehen im Vordergrund. Wir setzen besonders auf natürlich resistente Sorten.

Unsere erntereifen Früchte verarbeiten wir in der hauseigenen Kelterei zu leckeren Fruchtsäften, die in unserem Hofladen, auf den Märkten und Partnerbetrieben zu erwerben sind.

10

Hektar Bioland-Obstanlage

80

Tonnen Äpfel jährlich

180.000

Liter Saftproduktion im Jahr

Tierhaltung

Tierwohl ist eine Frage der Haltung

Die Tierhaltung auf unserem Hof steht für artgerechte Bedingungen für Nutztiere. Unsere Hühner und Hähnchen haben reichlich Platz im Freiland und können durch unsere Hühnermobile immer wieder neue Standorte kennenlernen. Dabei verzichten wir auf den Einsatz von Antibiotika und setzen auf natürliche Heilmethoden. Unsere Mutterkuhherde wird im Frühjahr aus dem gemütlichen, großzügig angelegten Stall auf die saftigen Weideflächen getrieben und kann dort bis zu den späten Herbstmonaten grasen. Der Schweinestall verfügt über einen großzügigen Innen- und Außenbereich. Er wurde sogar mit der Heinz-Merkel-Plakette ausgezeichnet.

70

Rinder

100

Schweine

750

Legehennen

1.000

Hähnchen

Kontakt

So erreichen Sie uns

Wintringer Hof

Am Wintringer Hof 7
66271 Kleinblittersdorf
Montag bis Freitag: 10 bis 18 Uhr
Samstag: 9 bis 14 Uhr